Eine Art von Frage, die wohl viele unter uns nicht nur einmal, sondern vielleicht sogar täglich quält. 

Wie schaffe ich es … gesünder zu leben? 

Wie schaffe ich es … nach der Arbeit abzuschalten? 

 

Die schlechte Nachricht – es gibt nicht DIE Antwort darauf. 

Die gute Nachricht – die Lösung die zu dir passt, schlummert längst in dir. 

Doch wenn die Antwort längst in dir schlummert, warum schaffst du es dann nicht sie zu greifen und in die Tat umzusetzen? 

Das kann einige Gründe haben, wie zum Beispiel ein stressiger Alltag, in dem du dir wenig bis keine Zeit für dich selbst nimmst. Denn wenn du keine Zeit für dich hast, wie erwartest du dann herauszufinden, was du gerade brauchst? 

Ich rede hier übrigens nicht von der Zeit in der du alleine daheim vor dem Fernseher sitzt, sondern von der Zeit nur für dich, deinen Körper und deine Gedanken. 

 

Dein Warum 

 

Damit wir langfristig etwas ändern, brauchen wir erst einmal ein starkes Warum. 

Das Warum bietet uns die Motivation, die wir benötigen, um etwas zu ändern. 

Denn Veränderungen mögen wir Menschen eigentlich gar nicht. 

Veränderungen sind in uns immer mit Unsicherheit verbunden. 

Wir sind allerdings auf Sicherheit, Kontrolle und Stabilität ausgelegt. 

Wenn diese drei Faktoren nicht gegeben sind verfallen wir oft in Stress. 

 

Veränderung und Stress 

 

Kommt dir das vielleicht bekannt vor? 

Jedes mal während einer Diät bist du super genervt oder noch gestresster? 

Und in der Arbeit hast du heute nicht alles geschafft. Das macht dir Angst, dass du morgen etwas vergessen könntest? 

Hier schaltet unser Gehirn automatisch auf „Überlebensmodus“. 

Das kommt noch aus früheren Zeiten, wo eine Stresssituation bedeutet hat, dass uns ein Tier gejagt hat, vor dem wir ganz schnell flüchten sollten. 

Dass der Stress heute nicht mehr Leben oder Tod bedeutet, macht für unser Gehirn nur leider keinen wirklichen Unterschied. 

 

Was bedeutet das jetzt konkret für dich? 

 

Atme erst einmal tief durch und nimm auch Rückschläge an. 

Vielleicht heißt das, dass dein Warum noch nicht wichtig genug ist oder die Schritte zu groß sind. 

Damit dir die Veränderung  leichter fällt, ist es sinnvoll alles in möglichst kleine Schritte aufzuspalten. Nimm dir etwas super Banales vor, dass dich deinem Ziel ein Stückchen näher bringt. So verfällst du nicht gleich in Stress. 

Das kann zum Beispiel heißen, dass du dir, anstatt Süßigkeiten zu verbieten, vornimmst jeden Tag ein Stück Obst in deine Ernährung zu integrieren. 

Oder dass du nach der Arbeit, anstatt zu versuchen deine Gedanken zu ignorieren, dir eine To Do Liste schreibst mit dem, was dir noch eingefallen ist.

Sei also geduldig mit dir selbst und erkenne die kleinen Fortschritte. 

Manchmal sind die kleinen Fortschritte gar nicht mehr so klein wie du denkst ☺